FI Communications

Headerbild des Forschungsclusters Future Internet

Forschungsthemen und -projekte

Future Internet Communications

Web Technologies: Die schnell und ungebremst wachsende Menge an Diensten und Inhalten im Internet lässt die Entwicklung von Systemen und Methoden zu deren Management zu einem innovationsträchtigen Forschungsfeld werden. Insbesondere sollen in diesem Feld Qualitätsanforderungen auf der Nutzerseite von Web-Anwendungen fokussiert bearbeitet werden.

Die Prinzipien und Methoden zur Verarbeitung von Produktdaten stellen bis heute eine Herausforderung dar. Sie ganzheitlich, aber auch formal spezifiziert zu verstehen, ist Aufgabe der virtuellen Produktentwicklung. Damit ist auch die intensivierte Nutzung des Internets und seiner Dienste- und Kommunikationsangebote verbunden, die konsequenterweise zu einer virtuellen und a priori weltweit verteilten Entwicklungsmethodik führt.

Peer-to-Peer Systems: Dem Peer-to-Peer-Paradigma zugehörige Systeme basieren auf der kooperativen Erbringung eines Dienstes durch die beteiligten Dienstnehmer. Sie zeichnen sich durch Robustheit und Kosteneffizienz aus und erlauben eine natürliche Verteilung von Ressourcen. Damit sind sie sowohl wissenschaftlich und ökonomisch von hohem Interesse. Bereits seit einigen Jahren wird ein Großteil des Datenvolumens im Internet von P2P-Protokollen abgewickelt. Die Eigenschaften von P2P-Protokollen und deren Auswirkungen auf Effizienz, Qualität und Dienstgüte der insbesondere verteilten Anwendungen (z.B. Backup und Storage, Cloud Computing, Obligation Management, Ephemeral Communication) sind jedoch aufgrund der hohen Komplexität noch nicht hinreichend verstanden. Die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich soll weiter intensiviert werden.

Mobile Communication Technologies: Der Charakter mobiler Kommunikation hat sich von der Mobiltelefonie sehr schnell hin zu mobilen Breitbandnetzen verändert und entwickelt sich zu ubiquitär verfügbaren Netzen mit Übertragungsgeschwindigkeiten in den Gigahertzbereich hinein. Neben der herkömmlichen Sprachkommunikation gewinnen auch mobile Anwendungen, z.B. iPhone-Apps, mittlerweile schnell an Bedeutung. Ziel in diesem Bereich ist es, die nächsten Generationen von Kommunikationsprotokollen und mobilen Anwendungen mitzugestalten.

Sensor Networking Technologies: Sensoren werden zunehmend allgegenwärtig. Sie beobachten den Zustand von Personen, Objekten und der Umgebung; sie übertragen und aggregieren diese Informationen und tragen letztlich dazu bei das Alltagsleben durch adaptive Umgebungen zu erleichtern. Ziel ist, dass Sensornetze zu einem Bestandteil eines zukünftigen Internets (Internet der Dinge) werden und eine nahtlose Integration von Sensornetzen mit den darauf basierenden Anwendungen möglich wird.

Service-Oriented Computing: Die neuen Netzinfrastrukturen erlauben die Realisierung neuer Dienstleistungen im Internet. Die tatsächliche Verteilung kann dabei weitgehend transparent bleiben (Cloud Computing, Serviceorientierte Architekturen) und eine Vielzahl paralleler Angebots-Nachfragebeziehungen umfassen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an der Sicherung von Qualitätsanforderungen und ihrer Steuerung. In diesem Bereich wird insbesondere die Dienstgüte solcher Systeme betrachtet.

Multimedia Technologies: Das Internet ermöglicht heute interaktive Multimedia-Anwendungen in Echtzeit. Als eine sehr erfolgreiche Form solcher Anwendungen haben sich internetbasierte Computerspiele etabliert. Der Bereich Serious Games beschäftigt sich damit, Spieletechnologien und Spielkonzepte auf „ernsthafte“ Anwendungsgebiete zu übertragen, beispielsweise in den Gebieten Bildung und Gesundheit