Roadmapping

Headerbild des Forschungsclusters Future Internet

Roadmapping

Das Forschungscluster Future Internet hat sich entschlossen, nach Wegen zu suchen, die Interessen der beteiligten Institutionen, Fachgebiete und Institute stärker zu verbinden um so Forschungsaktivitäten gemeinsam besser angehen zu können.

Die Identifikation gemeinsamer wissenschaftlicher Interessen und Schwerpunkte soll nicht zuletzt zur Wahrnehmung von gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen und damit zu schlagkräftigen gemeinsamen Projektanträgen und Projekten führen.

Dazu sollen bereits frühzeitig Richtungen, Wege und Handlungsschwerpunkte systematisch erarbeitet werden. Dies kann methodisch allerdings nur mit Verfahren unterstützt werden, die den Bedingungen von Forschungseinrichtungen und Universitäten angepasst sind.

Die Mitglieder des Forschungsclusters Future Internet haben beschlossen, ein „Roadmapping“-Verfahren für ein eingegrenztes Themengebiet zu evaluieren. Die Erfahrungen mit dieser Methode werden dann ggfs. die Grundlagen für eine Ausdehnung auf das gesamte Forschungscluster und/oder größere Teilgebiete bilden.

Der ausgewählte Themenbereich „Mobile Endgeräte der Zukunft“ eignet sich für ein prototypisches Roadmapping besonders, weil wissenschaftliche Kompetenzträger aus allen „Säulen“ des Forschungsclusters Future Internet der TU Darmstadt mittelbar oder unmittelbar in diesem Themenfeld wissenschaftlich aktiv sind. Dazu gehören im besonderen Masse die „Säulen“ und Querschnittsbereiche:

  • Security
  • Documents
  • Communications
  • Economy
  • Usage

Roadmapping in der Durchführung

(die folgende Darstellung orientiert sich an der Methodik der Fa. Geschka & Partner Unternehmensberatung)

Die Roadmapping-Methodik beruht auf drei Schritten, die in hohem Masse interaktiv und unter Einbeziehung von „Senior-Experten“ des gewählten Fachgebietes erfolgen muss. In der Durchführung sind drei wesentliche Schritte zu unterscheiden:

Schritt 1: Themenfeld festlegen

Das gewählte Themenfeld „Mobile Endgeräte der Zukunft“ weist hinreichend viele Querbezüge zwischen den genannten Säulen auf und eignet sich daher zur Erprobung dieses instititutions- und fachgebietsübergreifenden Arbeitsansatzes.

Schritt 2: Systematisches Vorgehen

Die Roadmapping-Methode selbst sieht wiederum eine Systematik in drei Schritten vor

  • Technologieanlayse
  • Umfeldanalyse
  • Roadmaperarbeitung

Das angestrebte Arbeitsergebnis umfasst identifizierte Forschungsgebiete im Zeitraum bis 2025, gemeinsame Aktivitäten und Abhängigkeiten zwischen diesen.

Schritt 3: Ergebnisaufbereitung und -kommunikation

Über ihre erarbeitete Ausprägung hinaus erhält die erarbeitete Roadmap ihren Wert als Kommunikationsmittel und Referenzrahmen, der bei dem koordinierten Vorgehen aller Institutionen und Fachgebiete des Forschungscluster unterstützend wirken soll.

Die Roadmap gibt natürlicherweise eine aktuelle Zukunftsperspektive zu einem gegebenen Zeitpunktwieder. Sie bedarf daher einer periodischen Überarbeitung.